Burkhard Schäfer

Der 1965 in Hannover geborene Burkhard Schäfer interessiert sich seit seiner Kindheit für Fahrzeuge und Maschinen. Angefangen hat wohl alles mit der Eisenbahn, zunächst im kleinen Maßstab (H0), bald auch in Originalgröße. Im Laufe der Zeit kamen alle Arten von Fortbewegungsmitteln auf dem Land, auf dem Wasser sowie in der Luft und im All hinzu. .

Anfang 1993 schloss Schäfer an der Universität Hildesheim den Studiengang "Technisches Fachübersetzen" mit dem Diplom ab, zum Curriculum gehörten dort Englisch und Französisch ebenso wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Thermodynamik und EDV. Parallel zum Studium hatte er seine Kenntnisse im Bereich Technische Dokumentation erweitert.

Seine erste Anstellung führte Schäfer nach Nordbaden, wo er mit Übersetzungen, Bedienungsanleitungen und Marketingaktivitäten rund um Computerarbeitsplätze und elektronische Hilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte zu tun hatte. Auf eine erste kurze freiberufliche Phase folgte 1998 die Rückkehr nach Hannover und die Arbeit in der Software-Lokalisierung bei der deutschen Niederlassung eines international aktiven Unternehmens.

Sein Interesse für Analoges und Mechanisches hat er dabei jedoch nie verloren. Und nachdem Schäfer 1999 den Weg in die Freiberuflichkeit eingeschlagen hatte, ergab sich seit der Jahrtausendwende auch endlich die Möglichkeit, diese Interessen in die Übersetzung von Sachbüchern einzubringen. Seine bevorzugten Themen sind dabei Eisenbahnen, Autos, Traktoren, Luftfahrt, Raumfahrt sowie Technik- und Militärgeschichte. Ein Großteil der Bücher ist in den Verlagen Dorling Kindersley und arsEdition erschienen. Zuweilen war über die reine Übersetzung hinaus auch eine Bearbeitung der Vorlage für die deutsche Ausgabe erforderlich.

Inzwischen hat Schäfer seine frühkindliche Prägung eingeholt: Nach Abschluss einer 11-monatigen Ausbildung arbeitet er seit dem Frühjahr 2017 hauptberuflich als Triebfahrzeugführer ("Lokführer") im Güterzugverkehr. Daneben bleibt aber noch Zeit für die Beschäftigung mit historischer Technik und klassischen Fahrzeugen - auf Gummirädern oder gerne auch spurgeführt auf Stahlrädern (u. a. bei den Verkehrsfreunden in Lüneburg (AVL), die den "Heide-Express" und die "Bleckeder Kleinbahn" betreiben, und auf 600 mm Spurweite bei der schmalspurigen Böhmetal-Kleinbahn im heimischen Walsrode).

 

 

  • nach oben